Medicus curat, natura sanat...

Diagnostik/Therapien

Diagnostik

Neben den aus der Schulmedizin bekannten Diagnoseverfahren wie Blutdruckmessen, Laborwerte erheben und auswerten, ist in der Naturheilpraxis ein wichtiger Aspekt – die Zeit für ein ausführliches Anamnese-Gespräch. Daher bringen Sie gerne aktuelle Befunde und Laborwerte mit zu Ihrem Termin.
Individuelle und konstitutionelle Hinweise erkennen wir an der Iris, der Zunge und den Muskelfunktionen (Angewandte Kinesiologie).
Wundern Sie sich nicht, wenn Fragen gestellt werden, die nach Ihrer Ansicht nichts mit Ihrer Erkrankung zu tun haben. Dies ist wichtig für eine ganzheitliche Anamnese, um die Ursachen zu erkennen und einen Heilungsprozess anzuregen.

Irisdiagnostik

Die Irisdiagnostik ist ein sehr hilfreiches Mittel für die Diagnose und Therapieerstellung. An der Regenbogenhaut (Iris) lässt sich anhand der Struktur, Farbe und Form erkennen, welche organischen Schwächen und Belastungen  vorliegen und wie der Körper auf Einflüsse von Außen reagiert. Durch die daraus gewonnenen Erkenntnisse kann eine individuelle Therapie erstellt werden, welche den Menschen in seiner Gesamtheit sieht.

Jedes Auge ist ein Unikat! So wie Sie sich verändern, verändert sich auch die Iris.

Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde beschreibt das Vorbeugen und Behandeln von Erkrankungen mit Zubereitungen aus Pflanzenteilen in Form von: Tees, Salben, Tinkturen, Presslingen usw.. Jede Heilpflanze hat ihre individuellen Inhaltsstoffe, die in ihrer Gesamtheit erst ihre volle Wirkung entfalten.

Individuelle Teemischungen stärken die Konstitution, fördern Stoffwechselvorgänge im Körper und können chronische und akute Erkrankungen lindern und heilen. Meist werden Tee-Rezepturen, welche aus bis zu 12 verschiedenen Pflanzenteilen bestehen, individuell zusammengestellt und sollten über 12 Wochen 2-3 mal täglich getrunken werden.

Mykotherapie/Vitalpilzheilkunde

Seit vielen Jahrhunderten ist die Heilkraft von Pilzen vor allem in Asien und europäischen Klöstern bekannt. Inzwischen gibt es hunderte Studien- und Forschungsergebnisse die ihre heilkräftigen Wirkungen belegen.

Der Einsatz von Vitalpilzen umfasst ein breites Spektrum; von der Stärkung des Immunsystems über moderne Volksleiden wie Bluthochdruck, Allergien und Stoffwechselstörungen ebenso wie in der Prävention und begleitenden Behandlung von Krebserkrankungen.

Die Pilze werden zumeist als Pulver oder Extrakt eingenommen und eignen sich hervorragend begleitend zur Teetherapie.

Schröpf-Therapie

Neben den Heilmassagen ist die Schröpf-Therapie ein besonderer Teil unserer körperorientierten Arbeit, die bei chronischen Verspannungen und Rückenschmerzen angewendet wird.

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, welches mittels Schröpfgläsern auf der Haut Unterdruck erzeugt. Es hat eine lokal stark durchblutungsfördernde Wirkung und kann darüber hinaus systemisch wirken. Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund von muskulären Verhärtungen oder an den Head- Zonen (Hautareale am Rücken),  die über ein kutiviszerales Reflex  auch innere Organe beeinflussen sollen. Andersherum soll ein viszerokutane Reflex, also von inneren Organen ausgehend, Schmerzen an bestimmten Hautarealen verursachen, die durch Schröpfen ab- bzw. ausgeleitet werden sollen.

Die Schröpfkopfmassage ist eine stark durchblutungs – und stoffwechselanregende Methode,  bei der die Schröpfgläser über die eingeölte Haut gezogen werden.

Vitamin C – Infusionen

Vitamin C ist die Grundlage eines funktionierenden Stoffwechselprozesses. Es regelt neben dem Hormonhaushalt die Regeneration von Bindegewebe und Knochen und ist für die körpereigene Abwehr von Erregern unerlässlich.

Der Mensch hat im Laufe der Evolution die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst zu produzieren. Daher empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von ungefähr 100 Milligramm in Form von frischen Obst, Gemüse und Kräutern. Die Aufnahme durch den Verdauungstrakt ist allerdings begrenzt.

Unser Körper hat einen besonders hohen Bedarf an Vitamin C zum Beispiel bei Stress- und Belastungssituationen, bei Infektionskrankheiten und chronisch entzündliche Erkrankungen. Der entstehende Mangel kann oral nicht ausgeglichen werden. Daher ist es sehr sinnvoll hochdosierte Vitamin-C-Infusionen, also über die Blutbahn, direkt zu verabreichen. In unserer Praxis verwenden wir 7,5g Vitamin C (Ascorbinsäure) Infusionen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.